Schöner Wohnen:Flyer2
Aus Schöner Wohnen
Kein 'Schöner Wohnen' - offenes Projekt im Entstehen
Mitten im Grünen steht ein großes Haus mit Platz für Seminare, Werkstätten, Medienplattform, Bibliothek, einem Kinosaal und vielem vielem mehr. Auf einem Anbau legen einige ein Grasdach für die neue Sommerterasse an, andere dösen in der Hängematte und einige schauen nach einem netten Plätzchen für die Bauwägen und deren Bewohner, die von dem neuen Projekt gehört haben und es spannend finden, hier für eine Weile aktiv zu werden. Die Suche nach einem geeigneten Stellplatz stellt sich allerdings trotz Ökogarten, Wildblumenwiese und Obstbäumen nicht als sehr schwierig heraus - Platzprobleme gibt es hier tatsächlich nicht.
Einkaufswagen rattern über das Pflaster voll mit Schrauben, Nägeln und Werkzeug - eine Spende eines nahe gelegenes Handwerksbetriebes. Das wundert hier keineN.
In der Tür winkt jemand zur Vokü. Aus dem Fenster schallt "Essen ist fertig!". Heute gibt es gebackenen Blumenkohl à la tonni. Von überall strömen Leute in Richtung Küche. Selbst die hochkonzentrierten LayouterInnen können sich von den Computern losreißen - obwohl bis morgen doch die Regionalzeitung fertig werden soll und die Ankündigung auf Indymedia auch noch geschrieben werden muss. Nur noch aus den Werkstätten dringt lautes Geklapper. Die halbgeleimten Möbel können nicht warten.
Während des Essens wird angeregt über aktuelle Themen diskutiert. An mehreren Tisch sitzen Kleingruppen und besprechen ihre laufenden Projekte. Viel ist zu tun. Danach werden die neuesten Erkenntnisse an den Infowänden eingetragen, damit auch andere davon erfahren und eigene Ideen beisteuern können. Denn Plenum oder allgemeingültige Entscheidungen gibt es hier nicht. Einige sind angeregt von der Idee, im Haus zu werkeln, und alte Zwischenwände einzureißen, um hier eine schicke Bibliothek mit gemütlichen Sitzecken einzurichten - bei einer Haushaltsauflösung gab es Unmengen von Büchern. Die Gruppe ist voller Elan - Formalitäten, Chefs und feste Ausbaupläne gibt es nicht - alles ist möglich. Das Hausprojekt hat keinen Endzustand und Raum gibt es genug, um immer neue Ideen umzusetzen.
Andere machen sich Gedanken, wie sie kaputte Geräte reparieren können - so einfach wird hier nichts weg geschmissen. Das spart Geld und macht erstaunlich viel möglich. Selbstorganisation ist hier Prinzip.
Am Tisch in der Ecke erzählt jemand, wie Wohnungen in einem anderen Projekt verdreckt worden sind und jetzt ausgemistet werden müssen. Ein anderer meint bestimmt: "Das soll bei uns nicht passieren, Wohnräume gibt es daher hier nicht. Alles gehört allen und damit niemandem." Obwohl es Neuen manchmal komisch vorkommt, nahezu ohne Privatssphäre zu leben, liegen die Vorzüge auf der Hand, wenn sich alle verantwortlich fühlen und bei Problemen direkt einschreiten. Zivilcourage ist hier nicht nur ein Wort. Am späten Abend kommt unerwartet eine Nachbarin vorbei und erzählt wie beeindruckt sie von der EU-Feier in Brüssel gewesen ist. Es entsteht eine spontane Diskussion über Herrschaft - denn hier kommen viele Meinungen zusammen ohne dass es knallt.
Alles nur geträumt?
Diese Geschichte ist (noch) fiktiv. Aber es gibt bereits mehrere Menschen, die solch ein Vorhaben planen. Ein Haus mit idealen Voraussetzungen wurde nach langer Suche in Braunschweig gefunden. Dieses birgt genug Platz, all die Ideen umzusetzen und hat Platz für mehr. Es soll ein Offener Raum für politische, kulturelle und soziale Projekte sein. Auch einfach nur mitmachen ist möglich - ein offenes Projekthaus eben.
Deine Unterstützung und Mitwirkung ist wichtig!
Doch das kostet leider eine Menge Geld. Den Preis für Haus und Park zusammen (5.000 m² Grundstück und ca. 2.500 m² Nutzfläche im Haus) schätzen wir auf ca. 400.000 EUR. Um diese Summe zusammenzubekommen, brauchen wir deine Unterstützung! Erste Zusagen gibt es bereits für ca. 50.000 EUR. Wir hoffen von befreundeten Organisationen und Menschen Spenden, Darlehen oder auch Bürgschaften, die wir für Kredite brauchen, zu erhalten. Doch das ist nicht unmöglich. Wenn wir nur 800 Leute fänden, die einen Kleinkredit von 500€ zahlen, rückt das Projekt bereits in greifbare Nähe. Aber auch alles andere hilft uns weiter. Für Geld-Spenden können wir als gemeinnütziger Verein steuerabzugsfähige Spendenbescheinigungen ausstellen.
Wenn du uns eine Summe leihen oder eine Bürgschaft übernehmen möchtest, nimm bitte Kontakt über unten stehende Adresse mit uns auf.
Kontoinhaber: Förderverein Umwelt Bildung Kunst Kultur Jugend Sozial (UBiKuKuJuSo) e.V.
Verwendungszweck: Projekthaus Döbeln
Kontonummer: 4013681800
Bankleitzahl: 43060967
Kreditinstitut: GLS Bank
weitere Angaben für internationale Überweisungen:
IBAN-Nummer: DE39 4306 0967 4010 0938 00
BIC-/SWIFT-Code: GENODEM1GLS
Für die Zukunft wünschen wir uns auch weitere Menschen, die eigene Ideen einbringen oder an bereits geplanten Projekten mitwirken wollen.
Kontakt zu den Projekt-Beteiligten
e-mail: kein-schoener-wohnen ÄTTweb.de, schoener-wohnen ÄTT jugend-umweltbuero.info [1]
Internet: www.kein-schoener-wohnen.de.vu
'Telefon: +49 (0)391 55 70 753 (Kim oder Falk, im Jugend-Umweltbüro Magdeburg)
Fußnoten
- ↑ Zum Schutz vor automatischen Mailadressen-Robots, die nach Adressen suchen und diese dann mit Spam-Mails überfluten, ist diese Mailadresse für diese Robots unleserlich formatiert. Um eine korrekte Mailadresse zu erhalten muss ÄTT durch das @-Symbol ersetzt werden.

