Schöner Wohnen:Flyer1
Aus Schöner Wohnen
Kein 'Schöner Wohnen' - offenes Projekt im Entstehen
Stell dir vor ...
... ein großes Haus mit Raum für Seminare, Werkstätten, Medienplattform, Bibliothek und mehr. Anlaufpunkt und Ausgangsbasis für emanzipatorisch interessierte, politisch aktive Leute. Aber auch offen für alle Anderen und Reibungsfläche mit der Normalität. Ein großes Grundstück bietet Platz für Garten, Wägen, Anbauten und neue Ideen.
Hier gibt es keinen Vorstand oder Plenum, die für alle geltende Entscheidungen treffen, keine allgemeingültigen Regeln was zu geschehen hat. Das Haus, die Projekte darin und drumherum bilden einen laufenden Prozess aus Kommunikation, Aktivitäten und Veränderung. Die Menschen tauschen sich hier über ihre Ideen und Vorhaben aus und teilen einander mit, wenn sie Probleme sehen. Kritik ist willkommen, alles kann in Frage gestellt werden.
Bei dem Haus handelt es sich um ein sanierungsbedürftiges Gebäude mit wild bewachsenem Gelände. Eigentümerin soll eine Stiftung werden, die über einen speziellen Autonomievertrag allen an der Nutzung interessierten Menschen die freie Gestaltungsmacht überträgt. Nur eine Privatisierung oder Kommerzialisierung darf nicht geschehen. Das Haus, das Grundstück und alles darauf und darin sind "enteignet". Es gibt kein Privat- oder Kollektiveigentum. Hier wird experimentiert mit "Horizontalität" - dem Umgang miteinander "auf gleicher Augenhöhe", also mit dem Anspruch einer umfassenden Gleichberechtigung.
Es gibt keinen festen Plan, wie alles einmal werden soll. Für einzelne Bereiche können sich interessierte Leute zusammenfinden, die weitestgehend autonome Entscheidungen treffen können. Natürlich tauschen sie sich auch mit Anderen aus, damit entstehende Projekte sich ergänzen können.
Es geht los ...
Wir haben uns entschieden, das Projekthaus in Braunschweig aufzubauen. Für die Stadt sprechen die günstige Verkehrsanbindung auf relevanten Bahn- und Autobahn-Trampstrecken und die sehr zentrale Lage in der BRD.
Für Braunschweig spricht außerdem eine interessante politische Szene, die Großstadt mit unter 500.000 EinwohnerInnen und dass in Niedersachsen noch keines der bisherigen Netzwerkprojekte seinen Sitz hat.
Den endgültigen Kaufpreis wissen wir noch nicht; wir orientieren uns zunächst an den Verkehrswertangaben der Stadt. Demzufolge wird das gesamte Objekt - etwa 4.600 m² Grundstück und das Gebäude mit einer Nutzfläche von 2.500 m² Fläche - etwa 400.000 EUR kosten. Um die nötige Summe zu erreichen, brauchen wir deine Unterstützung! Erste Zusagen gab es im Juni bereits für ca. 50.000 EUR. Wir hoffen von befreundeten Organisationen und Menschen Spenden, Darlehen oder auch Bürgschaften, die wir für Kredite brauchen, zu erhalten.
Deine Unterstützung und Mitwirkung ist wichtig!
Um die vielen Ideen verwirklichen zu können, benötigen wir zu allererst das Haus und Grundstück. Für den Kauf bitten wir um finanzielle Unterstützung. Und wir wünschen uns auch weitere Menschen, die eigene Ideen einbringen oder an bereits geplanten Projekten mitwirken wollen.
Wenn du uns eine Summe (am liebsten ab 500 EUR) leihen oder eine Bürgschaft übernehmen möchtest, nimm bitte Kontakt mit uns auf. Spenden für das Projekt - die von der Steuer absetzbar sind - kannst du auf folgendes Konto überweisen:
Kontoinhaber: Förderverein Umwelt Bildung Kunst Kultur Jugend Sozial (UBiKuKuJuSo) e.V.
Verwendungszweck: Projekthaus Döbeln
Kontonummer: 4013681800
Bankleitzahl: 43060967
Kreditinstitut: GLS Bank
weitere Angaben für internationale Überweisungen:
IBAN-Nummer: DE39 4306 0967 4010 0938 00
BIC-/SWIFT-Code: GENODEM1GLS
Kontakt zu den Projekt-Beteiligten
e-mail: kein-schoener-wohnen ÄTT jugend-umweltbuero.info[1]
Internet: www.kein-schoener-wohnen.de.vu
Telefon: +49 (0)391 / 55 70 753 (Kim oder Falk, im Jugend-Umweltbüro)
Warum "Kein schöner Wohnen"...?
Die bisher an der Projektidee Beteiligten waren sich in einem sicher - dass dies kein weiteres "Schöner Wohnen"-Projekt mit ein bisschen politischem Anspruch werden soll. Stattdessen soll ein politisches Zentrum entstehen, wo aktive Leute selbstverständlich auch leben können. Dieses Zentrum soll nicht das Projekt einiger Leute werden, die sich hier nun niederlassen. Vielmehr geht es um die Idee eines Netzwerkes "Offener Räume", von denen dieser nur einer ist. Diese Offenen Räume sollen nicht einzelnen Gruppen zugeordnet sein, sondern von immer wechselnden Menschen genutzt und "betrieben" werden. Damit wird es Teil eines Netzwerk von "Widerstands-NomadInnen".
Flyer zum Download
Fußnoten
- ↑ Zum Schutz vor automatischen Mailadressen-Robots, die nach Adressen suchen und diese dann mit Spam-Mails überfluten, ist diese Mailadresse für diese Robots unleserlich formatiert. Um eine korrekte Mailadresse zu erhalten muss ÄTT durch das @-Symbol ersetzt werden.

