Schöner Wohnen:Pippel69
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Angaben zum Grundstück
- gehört der Stadt, von der Abteilung Stadterneuerung der Stadt angeboten und wird aktuell mit höchster Priorität als Hausprojekt angestrebt
- Aussage unseres Verhandlungspartners: kann sich ein besseres Projekt für dieses Objekt als uns nicht vorstellen
- Anregung für Projekt auf dem Grundstück: gastronomisches Angebot, da sehr viele Menschen vorbeikommen und nichts dieser Art in der Nähe angeboten wird
mögliche Nutzung
siehe auch: Projekte
- die bisher verplanten 800qm sind ein Drittel der gesamten 2400qm auf drei Etagen.
was kommt in die restlichen Räume?
- etwas Gastronomisches für Radfahris und Leute im Viertel < Foodcoops (gemeinschaftlches kaufen von Bauern aus der Region)
- Problem: Service und Konsum - Wir wollen keine Dienstleistis sein > offene Küche, Containerte Lebensmittel (Probleme mit Gesundheitsamt), Schnorren bei Bioläden
- Seminaretage mit Räumen zum Übernachten
- Probleme mit Privatisierung von Räumen > Wir wollen kein Wohnen > auf Dauer zu schwierig, durchzusetzen?
- großer Mehrzweckraum für Präsentationen
- Kino > evtl. Wanddurchbrüche notwendig
- Theaterraum
- Seminare
- Kunst, Ateliers, Mal- und Matschräume
- Keller: Schwimmbad, Nahrungslager
- Kletterwand
- auf ebenen Anbau > Dachgarten / grünes Dach
- Innenhofgestaltung?
- Umsonstmöbellager
- etwas Gastronomisches für Radfahris und Leute im Viertel < Foodcoops (gemeinschaftlches kaufen von Bauern aus der Region)
- Ökogarten
- es gibt bereits Obstbäume im Garten
- Ökogarten
Kontrapunkte
- Die Instandsetzung und Aufrechterhaltung eines so grossen Gebäudes ist sehr Zeit und Arbeitsaufwerdig
- Der sehr hohe Preis (angepeilt waren 100.000) würde dazu führen, dass sich Menschen, die das Projekt aufbauen, für lange Zeit verschuldet wären
Wert laut Gründstücksbewertung von 8. Juni 2001 (Rohde)
Bodenwert
- Bodenwerte dieer Flächen liegen im Bereich zwischen 80,00 DM/m² und 210,00 DM/m². Unter Berücksichtigung der stadtnahen Lage und guten Autobahnanbindung der Fläche, halte ich einen Bodenwert in Höhe von 150,00 DM/m² für angemessen. Bei einer Grundstücksgröße von 2.500 m² beträgt der Wert für den Grund und Boden somit
150,00 DM/m² x 2.500 m² = 375.000,00 DM
Gebäudewert
Der Gebäudewert ergibt sich aus dem jährlich zu erzielenden Reinertrag.
- Jahresnettokaltmiete: Bei Vermietung der möglichen 1.172 m² für 7,5 DM/m² ergibt sich eine Nettokaltmiete von 105.480,00 DM im Jahr (1.172 m² x 7,50 DDM/m² x 12 Monate = 105.480,00 DM)
- - 26.370,00 DM (pauschalisierte Ausgaben, 25%)
- - 22.500,00 DM (Anteil des Bodenwertes am Reinertrag, Bodexnwert x Bodenzinssatz: 375.000,00 DM x 6)
- = 56.610,00 DM
- Mit einer Restnutzungsdauer von 40 Jahren ergibt sich damit ein Gebäudewert von 851.980,00 DM (Vervielfältiger 15,05, bei einem Zinssatz von 6%: 15,05 x 56.610,00 DM)
- - 586.000,00 DM (Instandsetzungskosten 1.172 m² x 500,00 DM/m²)
- = 265.980,00 DM
- + 375.000,00 DM (Bodenwert)
- = 640.980,00 DM (Ertragswert)
Verkehrswert
- Im Vergleichsverfahren entspricht der Ertragswert einen Preis von 546,00 DM/m² Nutzfläche. Dieser Wert entspricht dem Rohbauwert für derartige Objekte.
- Unter Berücksichtigung des örtlichen Immobilienmarktes und nach Abwägung aller wertbeeinflussenden Umstände halte ich Zu- oder Abschläge vom Ertragswert für nicht erforderlich.
- Somit beträgt der Verkehrswert 640.000,00 DM
- [...] (Mietzins: 3,80 DM/m² x 1.172 m² = 4.453,60 DM/monatlich, Erbbauzins: 640.000,00 DM x 6% = 38.400,00 DM/jährlich)
Anmerkungen
- Das Grundstück wurde seit dem für den Bau einer Klinik für mehrfach Suchtgeschädigte geteilt, der Bodenwert verringert sich entsprechend.
- Die Restnutzungsdauer verringerte sich seit 2001 um 6 Jahre auf 34, was den Vervielfältiger auf ca. 13 ( 15,05 * (34/40) ) senken dürfte, woraus sich ein neuer Gebäudewert von 753.930 DM (≈ 377.000 €) ergibt, was einem Ertragswert von 542.930,00 DM (≈ 271.736 €) entspräche.
- Laut Aussagen der GOS wäre es denkbar, dass die Stadt nach Verhandlungen auf einem (großen) Teil des Gebäudewertes verzichtet,
was jedoch angesichts der CDU-Regierung einer guten Begründung bedürfe.
Altlasten
- auf dem Grundstück gab es bisher keine Bodenuntersuchungen
- warum mussten Kleingärten auf dem westlich angrenzen Grundstück aufgelöst werden?
- Laut Gutachten vom 8. Juni 2001:
- Das Grundbuch wurde nicht eingesehen
- Das Baulastenverzeichnis wurde nicht eingesehen.
- Beide können sich auf den Verkehrswert auswirken.
- Anzeichen für Altlasten liegen mir nicht vor.

