Termine:Utopie herrschaftskritischer netzwerkartiger NGOs

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Utopie herrschaftskritischer netzwerkartiger NGOs - Teil II

Nachdem wir uns im Dezember 2009 zusammengesetzt und im Rahmen einer Zukunftswerkstatt mit unseren Visionen eines emanzipatorischen, herrschaftskritischen Netzwerkes von AktivistInnen mit den Ressourcen einer NGO befasst hatten, wollen wir nun, etwas mehr als ein Jahr später, vom 14. bis 18. Februar 2010 in Mannsdorf weiter an den entwickelten Ideen arbeiten.

Im ersten Teil der Utopie-Entwicklung haben wir unsere Kritik an den derzeitigen Zuständen zusammen getragen und unsere Vorstellungen von einer idealen emanzipatorischen Netzwerk-NGO entwickelt. Für die Realisierungsphase, in der methodisch an konkreten Umsetzungsschritten gearbeitet wird, hatten wir nicht genug Zeit und konnten daher nur mit den ersten Fragestellungen beginnen. Der zweite Teil soll hier ansetzen und die Zukunftswerkstatt zum Abschluss bringen.

Bitte kontaktiere uns bei Interesse an diesem Seminar frühzeitig per E-Mail an Falk ÄTT greenkids.de[1]. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass du dich mit den Ergebnissen des ersten Teils auseinander gesetzt hast, damit wir möglichst nahtlos weiter machen können. Wenn du dich anmeldest, werden wir dich diesbezüglich updaten. Auch für die praktische Vorbereitung des Seminars ist deine Anmeldung wichtig. Wir wünschen uns ein "selbstorganisiertes" Seminar, also dass nicht alles von den VeranstalterInnen vorbereitet wird, sondern möglichst viel von den TeilnehmerInnen bereits im Vorfeld mitgestaltet wird.


Inhaltsübersicht


Allgemeines zum Seminar

  • Ort: Projekthaus Mannsdorf (Sachsen)
  • Seminarzeitraum: 14.-18.2.2011
    • Anreise am 14. Februar, Abreise am 18. Februar


Hintergrund

Angeregt durch die Auseinandersetzungen verschiedener herrschaftskritischer Leute, die in unterschiedlichen NGOs aktiv waren und dort scheiterten emanzipatorische Organisierungsansätze zu realisieren, haben wir das Bedürfnis festgestellt, uns über unsere Vorstellungen eines radikalen, herrschaftskritischen Netzwerkes mit NGO-Möglichkeiten auseinander zu setzen. Es geht explizit nicht um spezielle Organisationen, auch wenn die Erfahrungshintergründe der TeilnehmerInnen mit solchen in die Zukunftswerkstatt einfließen.

Die Veranstaltung wird methodisch als Zukunftswerkstatt realisiert: Wir haben bereits mit einer Kritikphase begonnen, in der die TeilnehmerInnen Kritikpunkte sammelten, um zu konkretisieren, welche Logiken, Vorgänge und Umstände sie derzeit störend finden. Am zweiten Tag des ersten Teils der Zukunftswerkstatt folgte nach Auflockerungsübungen die Phantasiephase. In dieser sollte die Realität keine Rolle spielen, alle TeilnehmerInnen sollten ihrer Phantasie freien Lauf lassen und ihre Wunschvorstellung eines herrschaftskritischen NGO-Netzwerkes entwickeln. Am dritten Tag des ersten Teils kamen Realität, Kritik und Wunschidee zusammen und es wurde in der Realisierungsphase versucht einen Weg zu umreißen, wie vom "hier und jetzt" zu dieser Utopie zu kommen ist. Hier werden wir mit Teil II der Zukunftswerkstatt anschließen.

Bitte meldet euch möglichst frühzeitig an, damit wir wissen wieviel Platz wir brauchen (es kommen verschiedene Räumlichkeiten in Frage) und um Unterkünfte und Verpflegung zu organisieren.


Kontakt


Fußnoten

  1. 1,0 1,1 Zum Schutz vor automatischen Mailadressen-Robots, die nach Adressen suchen und diese dann mit Spam-Mails überfluten, ist diese Mailadresse für diese Robots unleserlich formatiert. Um eine korrekte Mailadresse zu erhalten muss ÄTT durch das @-Symbol ersetzt werden.